Der Ursprung und die Geschichte der
Salsa hat ihre Wurzeln in der afro-lateinamerikanischen Musik.
Die Entwicklung von
Salsa ist den vielen in den Vereinigten Staaten
(hauptsächlich New York)
lebenden Latinos zu verdanken, deren Wurzeln / Ursprung in den ehemaligen
spanischen Kolonien (wie z.B. Kuba, Dominikanische Republik,
Venezuela, Puerto Rico, Panama, Kolumbien) zu finden sind.
Die verschiedenen Klänge und Tänze, welche die Latinos aus ihren
Heimatländern mitbrachten, vermischten sich hierbei und liessen
eine äusserst würzige
Soße "Salsa" entstehen.
Salsa ist keine Mode-Erscheinung sondern eine etablierte
Musikrichtung mit hohem künstlerischen Wert und großer
soziokultureller Bedeutung.
Salsa kennt keine Alters- oder
Klassengrenzen.
Ursprünglich war
Salsa eine sozial und politisch sehr geprägte
Musik. In den Anfangsjahren wurden hier besonders Themen in den
Texten verarbeitet, die die Bewohner der Armenviertel in ganz
Lateinamerika bewegen sollte: finanzielle Not, Diskriminierung,
soziale Ungerechtigkeiten und Trostlosigkeit. In der heutigen
Zeit dreht es sich in den
Salsa Liedern meist um das Thema Liebe und
ähnliches.
"Salsa" kann man heutzutage nicht nur in der ganzen Welt tanzen
sondern man findet auch weltweit sehr gute Salsa-Bands - sogar
in nicht lateinamerikanischen Ländern. Eines der besten
Beispiele hierfür ist das sehr erfolgreiche japanische Salsa
Orchester (Orquestra de la Luz). Auch in Deutschland gibt es
mittlerweile eine ganze Menge guter Salsa-Bands - der Großteil
der Salsa-Produktionen kommt jedoch aus New York, Miami und
Lateinamerika.
Salsa muss man nicht verstehen, sondern fühlen...